Vortrag: „Eltern – die unterschätzte Ressource“
Die Behandlung von Essstörungen ist schwierig. Umso wichtiger ist es, allen Beteiligten eine sinnvolle Aufgabe zu geben. Um junge Menschen (auch volljährige) kümmern sich in aller Regel die Eltern. Wie wäre es, sie von Anfang an als Teil des Behandlungsteams zu betrachten? Sie zu schulen und ihnen ihren singulären Platz als Mutter und Vater im Genesungsprozess ihres Kindes zuzuweisen? Schließlich ist niemand so motiviert wie sie, dass ihr Kind nie wieder in die Klinik muss. (Das gilt genauso für andere Angehörige, die sich um eine an einer Essstörung erkrankte Person kümmern.)
Als ehemals betroffene Mutter, Beraterin/Coach für Angehörige bei Essstörungen und Journalistin befasse ich mich eingehend mit diesem Thema. Es ist für mich keine Frage: Wir können Essstörungen mehr entgegensetzen, wenn wir alle einbeziehen. Eltern sind eine bislang zu wenig genutzte Ressource.
Sie interessieren sich für einen Vortrag zur aktuellen Forschungslage, aus Sicht von Kliniken, die bereits mit Elternbeteiligung arbeiten, sowie aus Elternsicht?